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Meilensteine

Was viele Menschen heute zu Mila d’Opiz führt, war 1938 auch die Initialzündung für das Unternehmen: die Suche nach einer guten Gesichtscreme. Da die Firmengründerin Mila Optiz-Altherr damals nichts Passendes für ihre Hautprobleme fand, begann sie kurzerhand selbst damit, Kosmetika herzustellen – der Anfang einer spannenden Geschichte, die wir hier entlang der Meilensteine erzählen.

 
 

1938

Erste Kosmetikprodukte von Mila Opitz-Altherr
Hautprobleme treiben die junge Appenzellerin Emilie Opitz-Altherr (*1903) dazu an, mit pflegenden Substanzen zu experimentieren. In Zusammenarbeit mit einem Hautarzt gelingt es Emilia Opitz, seit ihrer Kindheit Mila genannt, eine bahnbrechende Neuheit zu kreieren: eine Hormoncreme. Sie gründet das Kosmetikunternehmen Milopa, der Name ist eine Abkürzung von Mila Opitz-Altherr.

 
 

1945

Offizielle Gründung des Unternehmens Milopa
Mila Opitz-Altherr gründet das Unternehmen Milopa noch ganz offiziell: Die Firma wird ins Handelsregister eingetragen, die Fabrik wird gebaut.

 
 

1950

Start des Exportgeschäfts
Mit immer wieder neuen und fortschrittlichen Produkten wird Mila Opitz-Altherr nicht nur in der Schweiz als Vorreiterin der Kosmetikbranche stets bekannter. Dabei hilft auch der erste Milopa-Slogan «The golden point of beauty». 1950 werden die ersten Produkte exportiert.

 
 

1958

Grossbrand trifft aufstrebendes Unternehmen hart
Milopa ist bereit für den nächsten grossen Schritt: Das erste Forschunglabor ist bereit für den Betrieb, der erste Chemiker verpflichtet, das erste Fliessband und der erste Halbautomat laufen bereits. Dann der schwere Schlag: Am 6. März 1958 zerstört ein Grossbrand den ganzen Bürostock des «Spezialkosmetikhauses Milopa», die Versuchslabors sind praktisch unbenutzbar. Während drei Monaten wird auf Kisten und Provisorien gearbeitet – auf vollen Touren.

 
 

1965

Aufteilung in M. Opitz & Co. AG und Mila d’Opiz AG
Der Firmenname Milopa wird im internationalen Geschäft zur Knacknuss: Der Babynahrungshersteller Milupa stört sich an der Ähnlichkeit der Namen. Die St. Galler Kosmetikfirma tauft sich um. Der neue Markenname kürzt den Namen der Firmengründerin Mila Opitz-Altherr nicht mehr ab, macht ihn aber fit für das internationale Kosmetikgeschäft: Mila d’Opiz. Das Unternehmen wird in die M. Opitz & Co. AG und die Handelsfirma Mila d’Opiz AG aufgeteilt. In Zusammenhang mit diesem Schritt setzt sich die Firma hohe Exportziele. Und erreicht sie auch.

 
 

1986

Umzug in neues Gebäude mit modernen Labors
Der Bezug des Neubaus an der Haggenstrasse 40 in St. Gallen ist ein grosser Markstein in der Firmengeschichte. Denn mit der neuen Infrastruktur ist möglich, was die Firma schon lange wollte: die Produktion für Drittfirmen. Die modernen Labors, zum Beispiel für Mikrobiologie und Analytik, und die gut ausgebaute Entwicklungsabteilung ermöglichen zusätzliche Dienstleistungen und die Übernahme von Forschungsaufträgen im Bereich Kosmetik.

 
 

1994

ISO-Zertifizierung – eine Premiere in der Kosmetikbranche
Als erste Schweizer Kosmetikfirma wird die M. Opitz & Co. AG ISO-zertifiziert (Qualitätszertifikat ISO 9001). Dank lückenloser Qualitätsüberprüfung von der Anlieferung der Rohstoffe bis zur Verpackung und Auslieferung ist die M. Opitz & Co. AG zudem der einzige Kosmetikhersteller in der Schweiz, der pharmazeutische Produkte herstellen und abfüllen darf. Standards, die in der EU auf 1997 eingeführt werden, erfüllt das Unternehmen schon jetzt.

 
 

1999

Gründung der Kosmetikakademie ARCOS (Academy for Cosmetology)
Mit der Kosmetikakademie ARCOS gründet Mila d’Opiz ein eigenes Aus- und Weiterbildungszentrum in St. Gallen. Das ist über die Landesgrenzen hinaus einzigartig in der Kosmetikbranche. Die ARCOS verfügt über alle wichtigen Zertifikate und ist damit auch ISO- und eduQua zertifiziert. Heute kann die Ausbildung zur Kosmetikerin mit Diplom voll- oder teilzeit absolviert und mit dem international anerkannten CIDESCO-Diplom und dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgerundet werden. Das Diplom des internationalen Berufsfachverbands CIDESCO geniesst weltweit die höchste Anerkennung.

 
 

2008

Caroline Studer (3. Generation, heutige CEO) tritt in die Firma
Die Geschichte von Mila d’Opiz bleibt auch eine Familiengeschichte: Nachdem 1951 Silvia Opitz, die Tochter von Mila Opitz-Altherr, ins Unternehmen kam und es danach gemeinsam mit ihrem Mann Wolf Studer stetig vorantrieb, ist es nun Zeit für die dritte Generation: Caroline Studer tritt in die Firma. Die spätere CEO ist zunächst für Marketing und Verkauf verantwortlich.

 
 

2016

Erweiterung der Fabrikation, weitere Innovationen und Auszeichnungen
Die Fabrikation wird durch neue Maschinen und Systeme ein weiteres Mal erweitert. Mit dem «Phyto DS Forbidden Serum» präsentiert Mila d’Opiz, seit 2014 unter der Führung von Caroline Studer, eine weitere Innovation. Und einmal mehr wird das Unternehmen auch ausgezeichnet: Es erhält den «European SPA & Health Award» für das innovativste Kosmetikprodukt der Schweiz.